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3.Bericht
Nun liegt wieder einmal eine Ungarnreise hinter mir.
Am 28.12.2010 um 3:00 Uhr früh ging es los Wir kamen Gott sei Dank super schnell runter. Die Straßenverhältnisse waren o.k. Da wir Proviant für eine halbe Kompanie dabei hatten, konnten wir unter dem Fahren essen und mussten nur ein paar kurze Pinkel- und Tankpausen einlegen.
Gegen 15:00 Uhr kamen wir am Tierheim an Müde und durchfroren gingen wir als erstes die vielen Zwinger und Gehege ab und schauten nach „Notfallhunden“, die wir unbedingt mitnehmen mussten. So viel Elend .....es war so traurig die Hunde anzuschauen wie sie frierend in Ihren Gefängnissen saßen. Aniko, Adrienn, Michi und Robby geben ihr Bestes die Hunde mit Futter, Wasser und Stroh zu versorgen, doch die Liebe und Wärme können sie bei 300 Hunden nicht jedem Tier ausreichend schenken. Es ist so schlimm wenn man das sieht………
Noch vor Einbruch der Dunkelheit luden wir die mitgebrachten Hilfgüter aus dem Bus und dann ging es ab ins Hotel. Dort liefen erst noch einmal die Handys heiß um noch ein paar Plätze zu finden. Wir hatten Gott sei Dank Glück bei unseren Bemühungen.
Nach dem Abendessen mit Aniko und einer Dolmetscherin mit denen wir einige Probleme zu besprechen hatten, ging es kurz vor Mitternacht endlich ab ins Bett.
Am nächsten Tag waren wir um 9:00 Uhr wieder im Tierheim. Wir gingen noch einmal alle Unterkünfte ab und fotografierten einige Hunde – evtl. Anwärter für den nächsten Transport. Dann mit klammen Fingern Boxen zusammenbauen, Hunde die ein Ticket hatten, einladen und ab zur Tierklinik. Die Hunde im Tierheim sind zwar alle durchgeimpft (sogar 3-fach) aber noch nicht gechipt, und haben auch noch keine Pässe.
Um 17:00 Uhr konnten wir dann endlich mit unserer wertvollen Fracht die Heimreise antreten. Am 30.12.2010 um 6:00 Uhr früh kamen wir in Fürstenfeldbruck an. Die ersten Hunde wurden dort schon abgeholt und durften ins warme neue Zuhause. Der Rest musste noch weiterreisen nach Nürnberg – Würzburg – Stuttgart.
Mein großer Dank gilt allen Helfern, die diese Fahrt ermöglicht haben, den Spendern von Geld und Hilfsgütern wie Futter und Decken und ganz besonders den Menschen, die Hunde auf Pflegeplätze genommen haben und bei der Vermittlung helfen oder ihnen eine neue Heimat geben.
Insbesondere während des sehr strengen ungarischen Winters geht es den Hunden im Tierasyl sehr schlecht. Temperaturen von minus 20 Grad und der eisige Wind bedeuten für viele Tiere das Todesurteil. Daher bitte ich Euch sehr – helft mit Plätze für die armen Nasen zu finden.Bilder und Beschreibungen findet Ihr auf meiner HP:
Wenn genügend Plätze für Hunde bereit stehen, kann die nächste Fahrt losgehen.
Bitte unterstützt uns auch weiter mit Pflegeplätzen – Geld – Futter – Decken
Köszönöm - Danke
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2. Bericht
der Animal 2000 Bus ist wieder zurück!Gyula- der ungarische Winter kann kommen
Nach acht Hilfstransporten und 3 Wochen persönlichem Arbeitseinsatz kann der Winter den Hunden im Tierheim in Gyula hoffentlich nicht mehr soviel anhaben.Im August haben wir beim Kauf und Transport sowie persönlichen Einsatz für15oo Strohballen gesorgt – ein Gartenhäcksler zerkleinert das Stroh – sodaß jetzt über den ganzen Winter Einstreu vorhanden ist. Nach einem Spendenaufruf erhielten wir große Mengen Material, Decken, Töpfe und Handwerkszeug – alles wurde runtergefahren. Unsere Aufrufe gelangten auch nach Augsburg und nach Neuburg an der Donau. Von der Tierhilfe Neuburg/Donau ( Frau Regnat und Frau Hugl) erhielten wir soviel Trockenfutter, das ein Transport mit unserem VW-Bus gewichtsmäßig nicht mehr möglich war. Wir entschieden uns das Futter per Spedition nach Gyula zu schicken ( 5 Euro-Paletten). Gleichzeitig wurde der Allrounder Michi im Tierheim beauftragt, 3o neue isolierte Hundehütten zu erstellen und die reparaturbedürftigen Hütten umgehend winterfest zu machen – alles ist jetzt ausgeführt – die Hunden freut es besonders, da sie mit einem Flachdach ausgestattet sind und sie auf dem Dach einen Ausblick haben und sich ausruhen können. Zur Zeit werden die mittlerweile 1o Jahre alten Zwinger repariert- dafür kauften wir ein Schweißgerät - vom Flohmarkt in Gyula – für 11000 Forint ( ca. 45 Euro ) an. Auf diesem Markt erstanden wir ebenfalls 2 große Kocheinsätze für die
Holzöfen, da die bisherigen ausgemustert werden müssten. In Zusammenarbeit mit Frau Evi Lachenschmid www: dietierfamilie.de konnten wir nachfast jeder Fahrt Hunde mit nach Deutschland nehmen. Leider grassiert seit August 201o ein Virus im Tierheim ( Staupe ) so dass wir im Moment keine Hunde mitnehmen können.Im Tierheim selbst wurden alle Tiere geimpft.Erst im Dezember 2010 können wir wieder Tiere nach Deutschland bringen – sie müssen vorher sich einem Bluttest unterziehen und natürlich gechipt und geimpft werden.Unserer besonderer Dank gilt allen Pflegefamilien und neuen Besitzer die sich liebevoll um die neuen Hunde gekümmert haben.
Ein 12 tätiger Arbeitseinsatzes im Oktober brachte eine weitere wertvolle Erkenntnis- Holz aus Rumänien zu importieren – ist dort ca. 4o% preiswerter und auch andere Sachen können von dort vom Tierheim gekauft werden. Die Grenze liegt nur 4km entfernt.Während unseres Aufenthalt erhielt Aniko – die Tierheimleiterin -
einen Anruf aus Budapest,dass eine englische Organisation einen ganzen LKW ( 2o Tonnen) ) für das südliche Ungarn gespendet hat. Wir halfen mit unserem Fahrzeug, daß die 4 Paletten Nassfutter für das Tierheim von Szeged ( ca 12okm entfernt ) abgeholt wurden. Die anteiligen Frachtkosten von Budapest nach Szeged wurde selbstverständlich von uns übernommen.

Wegen der vielen Ratten im Tierheim erwarb das Tierheim einen ausgedienten Ford-Transitohne Motor, dieser dient jetzt zusätzlich als Futterlager. Eventuell gelingt uns im nächsten Jahr ein ganz großer Wurf – auf der gegenüberliegendenStraßenseite ist ein neuwertiges Haus mit ca 5ooo qm Grund in der Zwangsversteigerung.Es würde sich ideal mit dem Tierheim ergänzen – Aniko könnte vor Ort wohnen und dortdie Kranken- und Welpenstation unterbringen.Erste Schätzungen für das Objekt lagen bei Euro 7o.ooo.oo – nun aber dürfte es erheblichpreiswerter werden, denn nicht nur durch die Zwangsversteigerung sondern auch daß das Haus direkt neben dem Tierheim liegt ( Hundegebell ect. ) ist der Wert erheblich gesunken.Wir hoffen, das die Zwangsversteigung bald durchgeführt wird und werden natürlich mitbieten. Vielleicht möchte sich ein Leser oder ein Mitglied mit Geld daran beteiligen?
Jede Spende für das Tierheim Gyula ist uns willkommen- Kto. 26 55 9oo
BLZ 700 905 00Stichwort: Ungarn
Hinrich RiekenSchatzmeister animal 2ooo –
Menschen für Tierrechte Bayern - e..V.
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1. Bericht
am 02.09.2010 um 22:00 Uhr begann meine Reise nach Gyula.
Als erstes möchte ich mich ganz herzlich bei Heide Rudolph vom Verein
Animal 2ooo bedanken, dass sie mir das Ende der Welt gezeigt hat!
Gyula liegt in Ungarn ganz nahe an der Rumänischen Grenze!
Das Tierheim dort beherbergt derzeit 350 Hunde.
Wir brachten 500 kg Hunde- Trockenfutter, 2 Hundehütten, viele Näpfe und Töpfe, Decken, Hunde- Shampoos, Transport-Boxen,
Leinen und Halsbänder und viele andere Hilfsgüter mit. Ganz herzlichen Dank an alle Spender und Sammler die durch Ihre Hilfe die Fahrt ermöglichten.
Der einäugige Rüde Joszi bedankt sich ganz speziell bei Frau Sippl für seine tolle neue Hütte, die er gleich bezogen hat.Übrigens dieser süße verschmuste Hundemann benötigte nicht nur eine neue Hütte.Viel lieber wäre ihm eine neue Familie. Er ist sehr anhänglich und liebesbedürftig. Joszi ist ein Spaniel-Mix , kniehoch und ca. 2 Jahre alt.
Als wir dann am Freitag, 03.09.2010, morgens um 10:00 Uhr (eigentlich fährt man nicht so lange, aber ich brauchte ein paar Pinkelpausen vor lauter Aufregung, hihi)
eintrafen, wurden wir von der Tierheimleiterin Aniko und den Bewohnern des Hunde- Seniorenheims freudig begrüßt!
Nach einer Stärkung mit Kaffee und Kuchen ging es gleich an die Arbeit.
Der bis zum letzten Winkel vollgepackte Bus mußte entladen werden.
Anschließend folgte ein ausgiebiger Rundgang durchs Tierheim.
Es waren sehr bewegende Momente sooooooo viele nette, liebe, traurige Hunde zu sehen.

Ich muss ein sehr großes Lob an Aniko und ihre Helfer aussprechen die mit sehr geringen Mitteln eine vorübergehende Bleibe für im Stich gelassene Hunde schaffen! Die Leute arbeiten alle so schwer. Bei jeder Witterung von morgens bis abends Zwinger reinigen, einstreuen, tränken und füttern; pflegen der kranken Hunde
(hier die Krankenstation)
und es nimmt kein Ende…….
Es war ein sehr emotional bewegendes Wochenende!
Bitte spendet weiter für Gyula! Geld wäre natürlich sehr wichtig für das Projekt, denn das Futter, das wir jetzt geliefert haben, reicht gerade einmal eine Woche.
Dann müssen die Tiere wieder Ihre Suppe aus Essensabfällen schlappern! In Ungarn kostet ein Sack (15 kg) Hundefutter 10,--€. Mit einer Patenschaft von nur 20,--€ pro Monat wäre schon viel geholfen. Bitte überlegt es Euch!!!
Ein großes Anliegen ist es mir auch in 4 Wochen ein Paar Hunde nach Deutschland zu bringen. Wenn jemand ein Plätzchen frei hat, - das wäre einfach super!
Unter
"Hunde in Ungarn"
finden sie die Fellnasen die auf eine Zukunft hoffen dürfen!
Zum Schluss möchte ich mich noch bei Heide und Hinrich von Animal 2ooo ganz besonders bedanken dass sie schon seit Jahren das Tierheim in Gyula unterstützen und schon sehr viel bewegt haben, damit die Hunde ein einigermaßen lebenswertes Dasein haben. Doch was ist ein Leben ohne Liebe?????
Da seid Ihr jetzt gefragt einer Fellnase aus Gyula Liebe zu schenken!
Jeder einzelne hat es verdient!!!!!!!!!!!
Liebe Grüße und vielen Dank
Evelyn Lachenschmid
Spendenkonto:
Animal 2000, Konto Nr. 26 55 900 BLZ 70090500
Spada München Stichwort: Ungarn